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Immaterielles Kulturerbe (IKE)

Herzlich willkommen auf der Themenseite des Pestalozzi-Fröbel-Verbandes zum Antrag „Immaterielles Kulturerbe“ (IKE)
„DIE KINDERGARTENIDEE nach FRIEDRICH FRÖBEL“

Immaterielles Kulturerbe

(aus: pfv-Rundbrief I-2021, S. 13, Autorinnen: Diana Franke-Meyer, Ines Freitag-Amtmann)

Am 22.04.2021 trafen sich Sigrid Ebert, Ines Freitag-Amtmann und Diana Franke-Meyer, um die Weiterarbeit am Antrag der Kindergartenidee als immaterielles Kulturerbe zu besprechen. Der pfv fungiert gemeinsam mit dem Thüringer Fröbel-Kreis und der Internationalen Froebel Society Deutschland als Kooperationspartner.

Am 28.06.2021 fand ein Gespräch im historischen Rathaussaal in Bad Blankenburg zwischen dem Fröbelkreis und Mitgliedern des PFV statt. Der Ort war nicht zufällig gewählt. Genau hier hat im Jahr 1840 Friedrich Fröbel den Kindergarten mit einer Festrede öffentlich gestiftet. In zugewandter Atmosphäre wurde der Zeitplan für das gemeinsame Projekt unter den Anwesenden besprochen. Der Antrag wurde bis zum 30.11.2021 über die Thüringer Staatskanzlei eingereicht.

v.l.n.r. Dr. Ines Freitag-Amtmann (pfv-Geschäftsstelle), Prof. Dr. Diana Franke-Meyer (pfv-Vorstand) und Isabell Schamberger (Kustodin Friedrich-Fröbel-Museum Bad Blankenburg; Koordination Fröbelkreis IKE)


Stand zum Antrag Immaterielles Kulturerbe „Kindergartenidee nach Friedrich Fröbel“

(aus: pfv-Rundbrief II-2021, S. 15, Autorinnen: Diana Franke-Meyer, Ines Freitag-Amtmann)

Am 30.11.2021 ist der Antrag zum Eintrag der „Kindergartenidee nach Friedrich Fröbel“ in die deutsche Liste der UNESCO zum Immateriellen Kulturerbe fristgerecht bei der Thüringer Staatskanzlei in Erfurt eingereicht worden. Gemeinsam mit dem Fröbel-Kreis in Bad Blankenburg, Thüringen und der International Froebel Society Deutschland mit Sitz in Kassel hat der Pestalozzi-Fröbel-Verband den Antrag erarbeitet. Dazu gehören mehrere Seiten Antragsformular, zwei wissenschaftliche Begleitschreiben und zehn Fotos des lebendigen Kulturerbes. Wir danken allen pfv-Mitgliedern, die den Antrag mit Ihrer Unterschrift unterstützt haben. Es ist höchste Zeit, dass die Kindergartenidee endlich auch in ihrem Herkunftsland gewürdigt wird.

Der pfv hat einen Imagefilm zur Kindergartenidee nach Friedrich Fröbel dank finanzieller Unterstützung durch das Bundesfamilienministerium produzieren können.



pfv ist Kulturerbeträger!
Neues zum Antrag „Die Kindergartenidee nach Friedrich Fröbel“ als Immaterielles Kulturerbe

(aus: pfv-Rundbrief I-2022, S. 24, Autorin: Ines Freitag-Amtmann)


Am 14.6.2022 fand in Erfurt die feierliche Eintragung der „Kindergartenidee nach Friedrich Fröbel“ in das Landesverzeichnis für das Immaterielle Kulturerbe des Freistaates Thüringen statt. Bei der sehr wertschätzenden Veranstaltung der Staatskanzlei Thüringens wurden von der Thüringer Kulturstaatssekretärin Tina Beer Urkunden an die Trägergruppen der Kulturformen verliehen. In ihrem Grußwort hat sie betont, dass das kulturelle Erbe Thüringens viele Facetten habe und gerade für den sozialen Zusammenhalt sehr wichtig sei.
Für die drei Trägergruppen Pestalozzi-Fröbel-Verband e.V. (pfv), International Froebel Society Deutschland (IFS-D) und Fröbel-Kreis Bad Blankenburg konnten je drei Vertreter*innen teilnehmen.

v.l.n.r. Sigrid Ebert (pfv); Monika Matheis (IFS-D); Robert Nauer (IFS-D); Margitta Rockstein (Fröbel-Kreis Bad Blankenburg); Kerstin Bergmann (Fröbel-Kreis Bad Blankenburg); Ines Freitag-Amtmann (pfv); Angelika Schmid (IFS-D); Isabel Schamberger (FFM-pfv); Mike George (Bürgermeister von Bad Blankenburg – Fröbelkreis Bad Blankenburg), der kleine Fröbel und Kulturstaatssekretärin Tina Beer)

Als Vertreter*innen des pfv waren dabei: Sigrid Ebert, langjährige Vorsitzende des Verbandes, und Mitglieder der AG IKE, Ines Freitag-Amtmann, als Leiterin der pfv-Geschäftsstelle aktiv eingebunden in die Koordination rund um die Antragstellung, sowie Isabel Schamberger als Kustodin des Friedrich-Fröbel-Museums, welches ebenfalls Verbandsmitglied ist.

Gleichzeitig wurde ganz offiziell vom Land Thüringen der vom pfv gemeinsam mit dem Fröbel-Kreis in Bad Blankenburg, Thüringen und der International Froebel Society Deutschland mit Sitz in Kassel erarbeitete Antrag für das Bundesverzeichnis Immaterielles Kulturerbe vorgeschlagen. „Von Thüringen in die Welt!“, so heißt es in einer Presseerklärung nach der Bekanntgabe der Sieger des Wettbewerbes im April.
Siehe auch: pfv-Bibliothek-Texte

Auch das Saarland, der Freistaat Bayern und das Land Nordrhein-Westfalen haben eigene Landeslisten. Immer soll der identitätsstiftende Aspekt des immateriellen Kulturerbes für die Region sichtbar gemacht werden. Friedrich Fröbel hat für die sich selbst so bezeichnende „Fröbelstadt“ Bad Blankenburg in hohem Maße identitätsstiftenden Charakter.  

In das neue Verzeichnis wurden elf Bräuche und Traditionen aufgenommen. Damit beinhaltet das Landesverzeichnis elf Kulturformen, die auf der Webseite der Thüringer Staatskanzlei zum Immateriellen Kulturerbe abrufbar sind.

Welche gemeinsamen Aufgaben warten nun auf die Kulturerbeträger?

Zum 175. Jubiläum des Kindergartens im Jahr 2015 haben die Antragsteller pfv, der Fröbel-Kreis und Mitglieder der IFS-D gemeinsam eine Festveranstaltung in Bad Blankenburg mit anschließender internationaler Fachtagung ausgerichtet. Diese Form der Kooperation lässt sich für die Zukunft fortsetzen. Gemeinsame Dialogveranstaltungen und Publikationen der Trägergruppen sind sehr gut denkbar. „Ich finde, es wird höchste Zeit, dass die Kindergartenidee Fröbels innerhalb Deutschlands, wenn nicht sogar international, mehr Aufmerksamkeit erhält“, so sagt es Diana Franke-Meyer, die als Vorstandsmitglied den Antragsprozess stark mitgestaltet hat, in ihrer Bewerbung für den neuen Vorstand.

Auch in Nordbayern ist angekommen, dass die Kindergartenidee als eine von zwei Nominierungen Thüringens für das Bundesverzeichnis Immaterielles Kulturerbe vorgeschlagen wurde.
Auf Bundesebene bewertet nun ein unabhängiges Expertengremium der UNESCO die Vorschläge der Bundesländer. Basierend auf dessen Empfehlungen entscheiden Kultusministerkonferenz und Kulturstaatsministerin Claudia Roth schließlich, welche Anträge in das bundesweite Verzeichnis Immaterielles Kulturerbe aufgenommen werden.
Mit einer Entscheidung ist Anfang 2023 zu rechnen.
Am 28. September 2023 feiert der pfv sein Gründungsjubiläum mit einem Festakt. Wäre es dann nicht schön, wenn die nächste Urkunde in Berlin übergeben würde?